Rückblick - 10. bis 11. Dezember 2018 in Beilngries

2. Internationale Konferenz zu Biosicherheit und Labortechnik

Hinweis: Unterlagen und Präsentationen finden Sie hier.

 

Obwohl die ersten ausgedehnten Regenfälle des Jahres noch am Vortag die Wanderung von Beilngries nach Plankstetten unterbunden haben – die anschließende Veranstaltung im Schloss Hirschberg wurde dennoch zu einem vollen Erfolg. Und das nicht allein, weil die angeforderten Busse den Besuch des kleinen Weihnachtsmarktes in Plankstetten trocken ermöglichten und Glühwein und Bratwurst die letzten Sorgen um das Wetter schnell vertrieben.

 

Vor allem die Vorträge, die unsere 12 Referenten zu 11 Themen an den beiden anschließenden Tagen hielten, kamen bei den insgesamt 134 Teilnehmern aus 16 Nationen sehr gut an. So konnten die eingebrachten Erfahrungen und Perspektiven die Themen Biosicherheit und Labortechnik in Theorie und Praxis ausleuchten. Die Konferenz diente damit auch in diesem Jahr als Plattform, die vielfältigen Erfahrungen aus Wissenschaft, Planung, Organisation, Bau und Technik zu bündeln und den internationalen Austausch zu fördern.

 

Den Diskussionen unter Fachleuten boten die Kaffee-Pausen und die gemeinsamen Abendessen reichlich Raum zur Entfaltung. Die Live-Vorführungen durch die HT Group rundeten das Programm ab.

 

Den Teilnehmern und Referenten, unseren Partnern HT Group und TÜV Süd, unseren Ausstellern und allen anderen Beteiligten: vielen Dank!

 

Nach dem Erfolg in diesem und letztem Jahr findet die 3. Internationale Konferenz zu Biosicherheit und Labortechnik auch im Jahr 2019 wieder statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Aussteller

  • Roxtec GmbH
  • TÜV Süd
  • EnviroDTS GmbH
  • STERIS Deutschland GmbH
  • Neuberger Gebäudeautomation GmbH

 

Referenten und Themen

Dr. Udo Weber sprach zu: „Inbetriebnahme-Management als Voraussetzung für den gelungenen Abschluss der Baumaßnahme und den wirtschaftlichen Betrieb von komplexen Hochsicherheitslaboren“

Claus Schweinheim sprach zu: „Errichtung von Tierlaboren mit hohen Anforderungen an die Biosicherheit“

Werner Rainer sprach zu: „Vereinfachung eines länderübergreifenden Projektmanagements durch virtuelle Online-Lösungen am Beispiel einer Projektstudie eines BSL-4-Labors in Taiwan“

Walter Ritz sprach zu: „Hochsicherheitslabore: Vorteile für Planer, Errichter und Betreiber, wenn ein Third-Party-Player von Anfang an mit an Bord ist“

Dr. Daniel Kümin sprach zu: „Sporen oder nicht Sporen, das ist hier die Frage: Betrachtungen zur biologischen Überprüfung und technischen Umsetzbarkeit von Raumbegasungen“

Thomas Fritsch sprach zu: „Unterstützung eines interaktiven Planungsprozesses in Laboren durch BIM – Building Information Modeling“

Kari Solem Aune sprach zu: „EN 16244:2018-07: Krankenhauslüftung – Teil 3: Lüftung von Isolierstationen“

Dr. Uwe Mueller-Doblies sprach zu: „Management von luftgetragenen biologischen Wirkstoffen in Biocontainment-Reinräumen“

Gilles Tremblay und Terry Glazebrook sprachen zu: „Inbetriebnahme zur Einhaltung der Biocontainment-Richtlinien / -Vorschriften, einzigartige Herausforderungen mit speziellen Systemen (Atemluftsysteme, Chemieduschen, Abwasserbehandlungssysteme), Sentinel-Test einer großen Post-mortem-Einrichtung“

Steffen Schmidt sprach zu: „Technik im Hochsicherheitslabor: automatisch, vernetzt, sicher? Anforderungen und Grundlagen, Betriebssicherheit vs. Verfügbarkeit, Strukturen und Schnittstellen, IT-Einbindung und damit verbundene Fragen“

Detlef Reichenbacher sprach zu: „Sicherheitstechnische Anforderungen und Herausforderungen an die BSL-4-Technik am RKI – Erfahrungen aus Planung, Bau und Inbetriebnahme am Robert-Koch-Institut, Berlin, Seestr. 10“